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Zöliakie - bessere Lebensqualität durch gentechnisch verändertes Getreide?Aus DZG-Aktuell 1/2000 Einleitung
Bereits vor 10.000 Jahren haben unsere Vorfahren Gene verändert. Mit der Sesshaftwerdung der Menschen in der Jungsteinzeit wurde erstmals Ackerbau betrieben und die Auslesezüchtung begann. Jeder äußeren Merkmalsänderung, sei es die Größe des Korns oder die Länge des Stengels einer Pflanze, liegen Änderungen in den Genen zugrunde. Mit konventionellen Züchtungsmethoden werden diese Genveränderungen unbewusst durchgeführt. Nach dem Zufallsprinzip ist nach einer erbgutverändernden Kobaltbestrahlung oder einer Kreuzung von Individuen vielleicht auch eine genveränderte Pflanze mit der erwünschten Eigenschaft dabei, die dann gezüchtet wird. Bislang hat nie interessiert, ob auch weitere Eigenschaften verändert sind, obwohl solche unerwünschten Änderungen immer auftreten können: Nach Aussagen der Pflanzenzüchter sind bei jeder neuen Sorte ca. 10.000 verschiedene Gene betroffen. Heute können wir die Gene erstmals gezielt beeinflussen. Erst jetzt untersuchen wir, ob sich weitere Eigenschaften verändert haben - bei der Sicherheitsbewertung gentechnisch veränderter Sorten.
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